Das Familienleben ist bunt und turbulent und niemals langweilig. Dennoch treten immer wieder Fragen auf, die Eltern in der Suchmaschine eingeben. Unterstützung im Familienalltag gibt es anhand von Rezeptideen und Themen rund um den Kindergarten, Checklisten usw..

Was sind eigentlich Freilerner?

Ich bin über eine bekannte social media Plattform - nennen wir sie facebook - auf eine Familie gestoßen, die seit mehreren Jahren mit ihren drei Kindern die Welt bereist. Die Kinder sind teilweise im schulpflichtigen Alter. Auf dem Profil viele schöne Bilder am Strand,  unterwegs in Bus und Bahnen und in dem familieneigenen Wohnmobil - Freilerner. Ich habe mich gefragt, wie machen die das eigentlich mit der Schulpflicht. Ein Jahr vielleicht abmelden und reisen - schwierig - aber eventuell noch irgendwie machbar aber zwei, drei oder sogar vier Jahre? Ich habe angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen und bin auf die so genannten Freilerner gestoßen. Familien, die ihre Kinder zu Hause unterrichten und die überhaupt keine Schule besuchen. Lehrer und Lehrerin sind Mama und Papa bzw. gibt es mittlerweile auch communities, die sich zusammen schließen. In Deutschland gilt seit der Weimarer Verfassung im Jahre 1919 die Schulpflicht. Homeschooling ist in unserem Land verboten. Dennoch gibt es scheinbar "Grauzonen" die Schulpflicht zu umgehen. In anderen…

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2. Teil Welche Schulform? – Unsere Entscheidung

Nachdem ich eine Zwangspause auf meinem Blog einlegen musste (blöder Magen/Darminfekt), nun heute die Fortsetzung mit unserer Entscheidung und warum. Wie bereits im Artikel "Welche Schulform ist die richtige für mein Kind" erwähnt, haben wir uns über die folgenden Möglichkeiten informiert: Montessori Freie Schule Grundschule Waldorf Schule Freilerner Leider gibt es in unmittelbarer Nähe keine wirkliche Montessori Schule. Deswegen ist sie direkt raus gefallen. Freilerner ist auch keine wirkliche Alternative, da ich es einfach zeitlich nicht bieten kann und ich für unseren Sohn auch den sozialen Austausch mit anderen Kindern wünsche. Auf was kommt es uns bei der Wahl der Schulform besonders an? Wir möchten das unser Sohn in eine Lernumgebung kommt, die ihm persönlich Freude und Spaß macht. Er soll seinen natürlichen Wissensdurst stillen und seine Interessen fördern können. Das Ganze aber in seinem eigenen Tempo. Natürlich ist uns auch wichtig, dass er Freunde findet. Da er mit den Zwillingen noch zwei kleine Geschwister hat, ist die Fahrerei natürlich auch ein Aspekt aber nicht die Priorität.…

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Mütter und bournout – wenn Mama eine Auszeit benötigt

Mütter und Burnout - ein wichtiges Thema. Viele Menschen wissen nicht, dass auch Mütter Burnout bekommen können. Dabei meine ich jetzt nicht die Mütter, die arbeiten, die Kinder managen und vielleicht noch einen Verwandten pflegen und sowieso alleinerziehend sind. Ich rede von Müttern, die Vollzeitmama sind, verheiratet und sich "nur" und ausschließlich um die Kinder kümmern. Wie macht sich bournout bemerkbar? Quelle wikipedia Burn-out geht mit emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl von Überforderung sowie reduzierter Leistungszufriedenheit einher. Die Symptomatik wird allerdings uneinheitlich beschrieben – Burisch identifizierte mehr als 130 Symptome – und überlappt mit der diverser anderer Störungsbilder (z. B. Depression).[2] Als Ursachen für Burnout wird häufig auf Stress rekurriert[3], wobei sowohl exogene Faktoren der (Arbeits-)Umwelt, als auch persönliche Dispositionen wie Perfektionismus oder die Unfähigkeit zur Abgrenzung diskutiert werden.[1] Als Mama haben wir den Anspruch Alles richtig zu machen, gute Vorbilder zu sein, die Kinder zu guten Menschen zu machen, gesund zu kochen, eine saubere und ordentliche Wohnung zu haben, die Kinder nicht zu viel TV…

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Affektkrämpfe – Wenn Kinder sich weg schreien

Affektkrämpfe? Weg schreien? Entweder habe ich von anderen Mamis gehört: "Das habe ich schon einmal gehört." oder "Was ist denn das?" Bis vor einer Woche habe ich auch nicht gewusst, was es damit auf sich hat. Wikipedia schreibt dazu: Unter Affektkrämpfe versteht man eine Übersteigerung affektiver (emotionaler) Reaktionen, die von der Person selbst nicht mehr kontrolliert werden können und sich in Wein-, Lach- oder Schreikrämpfen äußern. Besonders bei Kindern zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr kann es zu respiratorischen Affektkrämpfen (engl.: breath holding spells oder affective respiratory spasms), den sogenannten Wutkrämpfen kommen. Dies sind Affektkrämpfe, die sich ausgehend von einem minimalen Auslösereiz wie Erschrecken, Schmerz oder Unwohlsein über einen Schreikrampf, Anhalten des Atems, Zyanose und Erschöpfung bis zur Bewusstlosigkeit entwickeln. Diese Form der Anfälle können sich auch längere Zeit bis in das Schulkindalter erhalten und sind ausgehend von einer emotional induzierten Hyperventilation auch sehr selten bei Erwachsenen zu beobachten.[1] Die dramatischen Symptome verschwinden meist nach Erschöpfung oder einer tiefen Einatmung. Erfahrungsbericht  Affektkrämpfe sollen sehr willensstarke Kinder betreffen…

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Die Geschichte vom Krokodil, das über die Straße

Wie versprochen folgt nun unsere Gute-Nacht-Geschichte, die wir den Kindern fast jeden Abend erzählen. Die Geschichte vom Krokodil  hat sich mein Mann selbst ausgedacht. Sie ist nicht allzu lang und die Kinder können sie schnell auch selbst erzählen. Es war einmal ein Krokodil und das wollte so gerne über die Straße gehen, um auf der anderen Seite im Wasser schwimmen zu gehen. Aber es kamen so viele Autos und LKW's und Motorräder und Busse und Fahrräder und Trecker und Wohnmobile und Autos mit Anhänger.  Das Krokodil guckte nach links und guckte nach rechts aber es gab keine Möglichkeit über die Straße zu kommen. Es fing an fürchterlich zu weinen. Da kam ein Maulwurf und sagte: "Krokodil, warum weinst Du denn?" Das Krokodil antwortete: "Ich möchte sooo gerne über die Straße aber hier kommen so viele Autos und Busse und Trecker und Fahrräder und Wohnmobile, ich schaffe es einfach nicht." Da sagte der Maulwurf "Ihm, ich habe eine Idee. Ich grabe einen Tunnel (whhhhht auf dem Bauch vom Kind) und dann…

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„Es wird nicht geschmissen“ – Grenzen testen und Mama reagiert falsch

Grenzen testen. . Mein mittlerer Sohn ist zwei Jahre alt und ein richtig kleiner Bengel. Er schmeißt Dinge wie Spielzeugautos in die Toilette und hat sie auch schon 2x verstopft. Im Moment schmeißt er am liebsten Sachen durch die Gegend. Er schmeißt ein Buch quer durch das Wohnzimmer. Ich gucke ihn böse an und sage lieb "Das finde ich gar nicht gut, hebst Du es bitte wieder auf." Es folgt --> keine Reaktion. Ich benutze nun den Vornamen und sage es erneut ernergischer. Es folgt ---> keine Reaktion Er läuft weg, will weiter spielen. Ich schnappe ihn mir (nun schon genervt) und gehe mit ihm Richtung Buch. Kind will das nicht, fängt an zu weinen und setzt sich hin. Es folgt ---> keine Reaktion Ich werde sauer und maule er soll es aufheben, was er natürlich nicht macht. Also nehme ich Teddy (Schnuller mit Elefant dran) und sage ihm, dass ich den mun auch raus schmeiße, er tut es ja mit meinen Sachen auch. Gesagt-…

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