Erste Hilfe bei Haushaltsunfällen

Wie kommt es zu Haushaltsunfällen?

Die Recherche im Internet zeigt auf, dass ca. 3.000 Menschen jährlich im Straßenverkehr umkommen. Im Haushalt sind es hingegen 8.000 Menschen pro Jahr. Laut Robert Koch Institut, gibt es ca. 2,8 Millionen Haushaltsunfälle im Jahr.

Die gefährlichsten Orte im Haus/ Wohnung sind die Küche und der Garten. Es kommt hier häufig zu

  • Schnittwunden
  • Stürzen
  • Verbrennungen
  • Vergiftungen
  • Stromschlägen

Auch Treppenunfälle sind sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern nicht selten.

Checkliste: Wie du Haushaltsunfälle vermeiden kannst

1. Hilfe Set für zu Hause - Ideen für die Notfalltasche

Zu Hause ein gutes Notfallset griffbereit zu haben, kann bspw. vor schlimmen Infektionen schützen. Besonders mit Kindern ist es ratsam, immer Pflaster & Co da zu haben. 

Checkliste - Was tun, wenn mein Kind Giftiges gegessen/getrunken haben könnte:

Bleiben Sie ruhig und rufen Sie den Giftnotruf an!

Rufeden Giftnotruf deiner Region an und halte folgende Informationen (wenn vorhanden) bereit:
- Wann ist es passiert?
- Was wurde möglicherweise gegessen/getrunken?
- Wie viel wurde ca. gegessen/getrunken?

Behalten Sie die Verpackung oder sogar das Erbrochene

Behalte eine Probe des Erbrochenen auf, wenn du nicht genau weißt, was genau verzehrt wurde und nehme es mit in das Krankenhaus. Hast du Medikamentenpackungen oder Reinigungsmittel etc., nehme die Verpackung unbedingt mit.

Wie geht es dem Kind?

Einige Sofortmaßnahmen kannst du direkt erledigen:
- Gebe deinem Kind ausreichend zu trinken - am besten Wasser
- Gib ihm Kohletabletten (falls vorhanden)
- Bringe dein das Kind niemals zum erbrechen - Erstickungsgefahr!

Kind apathisch oder starke Schmerzen?

Rufe umgehend einen Rettungswagen unter Tel. 112 oder fahren in das nächstgelegene Krankenhaus!

Telefonnummer der Giftnotrufzentralen

Klicke hier und du gelangst zu allen verfügbaren Telefonnummern!

Naturkundliche Heilmittel in der Notfallbox

Weitere Themen: Kindersicherheit von Krabbelalter bis Vorschulzeit

Kinder untersuchen Gegenstände, Pflanzen und Alles, was sie in die Hände bekommen, gerne mit dem Mund. Im Garten ist besondere Vorsicht geboten:

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