Ist ein Sicherheitsarmband sinnvoll? GPS Tracker & Notfallarmband usw.

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  • Beitrag veröffentlicht:April 27, 2020

Kinder können sich verlaufen, ausreißen oder auf einer Veranstaltung oder im Zoo verloren gehen. Ab einem bestimmten Alter, gehen sie auch alleine den Schulweg. Sicherlich denken nun manche Leser – wir hatten früher auch kein Sicherheitsarmband, GPS Tracker oder ähnliches – warum sollten wir das heute nutzen?

Es ist natürlich eine ganz individuelle Entscheidung, es gibt die technischen Möglichkeiten und die Zeit ist voran geschritten. Kinder werden heutzutage nicht mehr um 12 Uhr aus der Schule abgeholt sondern Viele gehen bereits in den Ganztag. Um das Leben zu bestreiten, müssen meist beide Eltern arbeiten und die Kinder lernen früh, selbständig und eigenständig zu werden.

Kindersicherheit unterwegs

Möglichkeiten, Kinder unterwegs zu schützen & tracken

Eine gute und schnelle Alternative, wenn die Familie bspw. einen Ausflug macht , ein Konzert besucht oder auf den Rummel geht.

Die Armbänder können mit Namen, Telefonnummer usw. versehen werden und werden wie ein Armband getragen. Ebenflalls gut bei Ausflügen zu nutzen

Diese gibt es als Uhren, die allerdings recht hochpreisig sind (ab ca. 90 Euro) oder als Armband. Das Kind kann mittels GPS Peilsender geortet werden, egal ob draußen oder innerhalb eines Gebäudes. Der Sender ist leicht und das Kind muss Nichts bedienen können. Die meisten Sender verfügen über einen SOS Knopf und die Möglichkeit, einen Sicherheitsradius einzugeben. Wird Dieser überschritten, wird automatisch eine SMS versandt und die Ortung beginnt.

GPS Anhänger, Einlegesohlen ab Gr. 18 gibt es ebenfalls.

Auch ein mitgeführtes Handy kann geortet werden. Es gibt spezielle Apps, wie bspw. Pingonaut Kidswatch von Lokato

Eine Trillerpfeife schreckt ab – geben Sie die ihrem Kind mit und erklären Sie, dass sie ausschließlich im Notfall genutzt werden darf!

Schlussendlich müssen Eltern selbst entscheiden, ob sie ihr Kind mit einem Sicherheitsarmband oder GPS Tracker oder eine GPS Kinderuhr schützen möchten. Sicherlich ist dabei auch zu berücksichtigen, ob die Familie eher in dörflicher Umgebung oder in einer Großstadt lebt. Es gibt technische Möglichkeiten, die auch bei einer möglichen Entführung, nicht offensichtlich sind (bspw. die Einlegesohlen) und Schlimmeres verhindern können. Auch ein einnähen bspw. in die Jacke wäre möglich. Die Technik schreitet voran und darüber nachdenken lohnt auf jeden Fall.

Checkliste - Was tun, wenn ich mein Kind vermisse:

Vermisstenanzeige bei der Polizei stellen!

Melden Sie sich bei der Polizei und halten Sie folgende Informationen (wenn vorhanden) bereit:
- Wann ist es passiert?
- Wo und wann wurde das Kind zu letzt gesehen? - Welche Kleidung hat es getragen? - Gibt es Möglicherweise ein aktuelles Foto?

Rufen Sie Verwandte, Bekannte, Lehrer und Freunde an

Versuchen Sie alle Personen zu erreichen, mit Denen ihr Kind in Kontakt war bzw. gewesen sein könnte.

Handy orten - Spuren suchen!

Versuchen Sie das Handy zu orten, schauen sich im Zimmer, auf dem Rechner oder möglicherweise im Tagebuch nach, ob es Hinweise auf ein selbstbestimmtes Verschwinden geben könnte

Handy immer geladen dabei - zu Hause Jemand erreichbar

Nehmen Sie das Handy überall mit hin und schauen, dass es geladen ist. Außerdem sollte Jemand zu Hause bleiben, falls an der Tür geklingelt wird.

Bewahren Sie Ruhe!

Auch wenn es schwer fällt, bleiben Sie ruhig und versuchen herauszufinden, ob Etwas vorgefallen ist. Machen Sie keine Alleingänge und sprechen Vorgehensweisen wie bspw. Flugblätter usw. mit der Polizei im Vorfeld ab. Auch die Nutzung von social media Kanälen usw., muss von Fall zu Fall entschieden werden. Kooperieren Sie mit der Polizei!

Verein „Initiative vermisste Kinder“

Besorgte Eltern erreichen den Verein unter Tel. 11 66 00

Weitere Themen: Kindersicherheit von Krabbelalter bis Vorschulzeit

Kinder untersuchen Gegenstände, Pflanzen und Alles, was sie in die Hände bekommen, gerne mit dem Mund. Im Garten ist besondere Vorsicht geboten: